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Heute wird Toni Bloch 60 Jahre alt!

Dazu gratuliert herzlich die gesamte Nippes 12 – Familie. Alle, für die Toni unermüdlich unterwegs war und ist. Als Jugendobmann in früheren Tagen, als Platzwart in den schwierigen Jahren der roten Asche und der Auslagerung während der Umbauphase, als Greenkeeper heute, bei der Pflege des Kunstrasens wie beim grünen Umfeld. Als 1. Vorsitzender, Aushilfsschiedsrichter, Spieleplaner und Vertreter beim Verband.

Vor einigen Jahren nahm unser Schatzmeister an einer Tagung zwischen dem Westdeutschen Fußballverband und dem Koninklijke Nederlandse Voetbal Bond teil. Lauter hochrangige Mitglieder der Verbände, Vertreter*innen aus höher spielenden Vereinen und Mitarbeiter*innen. Auf die Frage, woher er käme, antwortete er pflichtgemäß „SuS Nippes 12“ und erntete anerkennendes Kopfnicken: „Toni Bloch!“

Das passiert häufiger. Ob im Verband, in der Verwaltung oder unter Sportpolitikern. Toni Bloch ist nicht nur ein guter Name. Es ist eine Marke. Und die steht für einen Menschen mit überragendem Engagement und für seinen mit großer Fairness geführten Verein. Sie steht auch für die mit Auszeichnungen gewürdigte Kultur der Integration und Förderung von alteingesessenen Nippesern, Zuwanderern, Kindern und Jugendlichen wie auch von Senioren, die dann eben als Alte Herren weiter aktiv sein können. Und auch die positive Entwicklung der Damenabteilung hat für Toni großes Gewicht.

Dabei ist er selbst ein herausragendes Beispiel gelungener Integration. Als Mohammad Mukhtar Bloch vor gut 40 Jahren aus Pakistan nach Köln kam, musste er sich seinen Platz suchen. Und fand ihn unmittelbar im Sport. Damals noch als Rollschuhlangläufer erfolgreich aktiv, bald aber beim Fußballklub im Viertel. Hier lernte er auch seine Frau Bärbel kennen und lieben. Hier wuchsen seine Kinder und Enkel auf. Hier wurde er selbst zum Nippeser Urgestein. Erfolgreich im Beruf wie im Sport. Und dabei unermüdlich aktiv.

Wer ihn sucht, braucht etwas Zeit. Toni hat immer so viel zu tun, dass er auf jeden Fall vor Ort ist, wenn auch bestimmt nicht da, wo man ihn eigentlich erwartet. Denn irgendeine Arbeit wartet sicher gerade irgendwo anders auf ihn.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Toni. Und dein großes Fest feiern wir nach!

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